Philipp Junghans
So ganz MENSCHlich
 

Hier ist für jeden Filmfan etwas dabei. 

Im oberen Abschnitt findet ihr ausführlichere Filmempfehlungen (ohne Spoiler). 

Weiter unten findet ihr Filmvorschläge aus verschiedensten Genres. 


 


Der Gendarm von St. Tropez | 1964 | Jean Girault | Frankreich Italien | Sommer-Komödie


le-gendarme-de-saint-tropez-movie-poster-1964 (www.moviepostershop.com)

Bildquelle: www.moviepostershop.com


 

Sonne, Strand, Cabriolets, Boote, die französische Riviera und jede Menge Spaß – das sind die Zutaten für einen formidablen Sommerfilm. Hier ist er in seiner vollen, anfangs schwarz-weißen, später farblichen, Pracht.

Der engagierte Dorfpolizist und alleinerziehende Vater Ludovic Chruchot bekommt unerwartet eine Beförderung. Er darf als Reviervorsteher von nun an die Geschicke in St. Tropez leiten. Während sich Cruchot um eine Gruppe rücksichtsloser Nudisten kümmert, versucht seine jugendliche Tochter Nicole in der ansässigen Clique Anschluss zu finden. Sie nutzt ein bisschen Prahlerei hier und ein bisschen Fantasie dort um Eindruck zu schinden. Dies hat allerdings unangenehme Konsequenzen zur Folge, mit denen Papa sich rumärgern darf.

Nicht nur in Frankreich sondern auch in Deutschland hat das französische Urgestein Louis De Funès (1914-1983) eine treue Fangemeinde. Mit Klassikern wie der Gendarmen-Reihe (insgesamt sechs Filme 1964-1982), Fantomas (André Hunebelle | 1964), Louis, das Schlitzohr (Gérard Oury | 1965), oder dem großartigen Brust oder Keule (Claude Zidi | 1976), wurde der meist als cholerischer, schmeichlerischer Giftzwerg auftretende Louis einer der populärsten französischen Schauspieler.


Der erste Film der Gendarmen-Reihe ist in meinen Augen auch der Beste. Zentraler Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist die junge Nicole, gespielt von Geneviève Grad, die ebenfalls den Gesang des Titelsongs Douliou-douliou Saint-Tropez übernahm. Ein weiteres Highlight ist natürlich das traumhafte St. Tropez, welches hier, wie in einer Zeitkapsel konserviert, sechzig Jahre später in farbenfrohem, lebendigem Glanz erstrahlt.

Kauzige Figuren, eine flotte Geschichte und Charme bis zum Abwinken zeichnen diese zeitlose Komödie aus. Sie war nicht ohne Grund der Startschuss für Louis de Funès Karriere und ist zweifellos ein Stück europäische Filmgeschichte.
©PJ

 

 

Free Guy | 2021 | Shawn Levy | USA | VideospielFilm


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Bildquelle: www.impawards.com


Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis Computerspiele und Filmbranche verschmelzen würden. Die Computerspielbranche hat sich in den letzten Jahrzehnten exponentiell vergrößert und immer mehr (vor allem junge) Menschen zocken lieber vor dem heimischen Bildschirm als ins Kino zu gehen.

Da die Filmbranche (und damit ist vor allem Hollywood gemeint) es natürlich nicht gern sieht, dass potentielle Ticketkäufer ihr Geld in andere Medien investieren, versuchte die amerikanische Filmindustrie in den letzten Jahren verstärkt Computerspieler anzusprechen. Dies gelang mit mal mehr mal weniger erfolgreichen und guten Filmen. Ein Vorreiter war sicher der im Jahr 1982 veröffentliche Tron (Steven Lisberger | 1982), in dem die Protagonisten direkt in einen Computer hineingezogen werden und dort digitale Abenteuer bestehen müssen. Dies wurde 2010 im ebenfalls sehenswerten Tron: Legacy (Joseph Kosinski | 2010) wiederholt. Im Verlauf der Zeit erschienen direkte Videospielverfilmungen wie Mortal Kombat (Paul W. S. Anderson | 1995), Tomb Raider (Simon West | 2001), Resident Evil (Paul W. S. Anderson | 2002), Doom (Andrzej Bartkowiak | 2005); Filme in denen die Protagonisten zwischen verschiedenen (Spiel-)Realitäten hin und her wechseln wie eXistenZ (David Cronenberg | 1999), Matrix (Die Wachowskis | 1999) oder Avalon – Spiel um dein Leben (Mamoru Oshii | 2001). In den letzten Jahren entstanden einige Filme, in denen die Akteure direkt in ein Videospiel einsteigen und ein Teil davon werden: Jumanji: Willkommen im Dschungel (Jake Kasdan | 2017), Ready Player One (Steven Spielberg | 2018) und zuletzt Free Guy (2021).


Die zentrale Figur im Film ist Guy (Ryan Reynolds), zunächst eine belanglose Nebenfigur, die in der Computerstadt Free City ein langweiliges Leben als Bankangestellter führt. Viel aufregender leben die Figuren mit Sonnenbrillen auf den Nasen, die Guy und viele andere friedliche Bürger Free Citys ausrauben, verprügeln, überfahren usw. Als Guy schließlich der ebenfalls sonnenbebrillten Millie (Spielname Molotovgirl) begegnet, entwickelt er nicht nur ein höheres Bewusstsein, sondern erfährt auch, dass seine Welt nicht die ist, die sie sein sollte.


In Free Guy verschmelzen Realität und Spiel zu einer bunten Mischung und es ist gar nicht so klar auszumachen, was diesen Film anders macht als seine „Kollegen“. Er scheint ein bisschen mehr herauszustechen und findet einen angenehmen Ton, mit dem er seine Geschichte erzählt. Weitere Pluspunkte sind Ryan Reynolds, der sich auf der Spitze seines derzeitigen schauspielerischen Zustandes befindet. Seine Kollegin Jodie Comer als Millie wirkt erfrischend modern und stahl im gleichen Jahr im Film The last Duel (Ridley Scott | 2021) sowohl Matt Damon als auch Adam Driver die Show. Die Story findet eine gute Balance zwischen Spaß, ernsthaftem Gesellschaftskommentar, Action, tollem Produktionsdesign, Herzwärme und Mainstreamtauglichkeit. Na wenn das nicht die Zutaten für einen modernen Klassiker sind.

©PJ


Die BMX-Bande | 1983 | Brian Trenchard-Smith | Australien | Fahrrad-Nostalgie


BMX-Bande (pinterest.nz)

Bildquelle: www.pinterest.nz


Wer Ende der 80ger, Anfang der 90ger Jahre aufgewachsen ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit von diesem Film gehört haben. Er zählt zu einem Filmkanon der beliebtesten Kinder- und Jugendfilme dieser Zeit und kann heute als ein Nostalgiestreifen allererster Güte bezeichnet werden.

 

Als ich mich damals daran machte mein erstes Lebensjahrzehnt zu vollenden, gab es  Filme die entweder wiederholt im Fernsehen gezeigt wurden, oder ihren Weg auf eine Videokassette gefunden haben - was den spontanen Genuss an einem Sonntagnachmittag deutlich erleichterte. Für mich waren das Filme wie Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft (Joe Johnston | 1989), Turtles (Steve Barron | 1990), Der Flug des Navigators (Randal Kleiser | 1986), Asterix bei den Briten (Pino Van Lamsweerde | 1986) und Die BMX-Bande.

 

Wenn ich mir den Film heute, gut 30 Jahre später, anschaue, kann ich gut verstehen, weshalb ich ihn als Kind in mein Herz geschlossen habe. Die drei Hauptcharaktere Goose, P.J. und Judy (eine sehr junge und noch gänzlich unbekannte Nicole Kidman) sind lässig, draufgängerisch  und müssen damals wie die coolen „Großen“ auf mich gewirkt haben. Die knallbunten BMX-Räder waren gleichermaßen hip wie unerreichbar, Walkie-Talkies spielen eine Plot tragende Rolle, alle sind ständig in Bewegung und die Kids lassen sich von den Erwachsenen (hier in Form trotteliger Bankräuber), nichts vormachen.


Inzwischen bin ich selbst Erwachsen und schätze zusätzlich die kreative Kameraarbeit, die Leichtherzigkeit der Schauspieler, das weitläufige australische Setting, die Stuntfahrer auf den Fahrrädern und den Umstand, dass hier ein kleines Stück Kindheit durch einen Film getragen wird.


Quentin Tarantino soll bei einer Filmkonvention gesagt haben, dass er Die BMX-Bande besser findet als Die Goonies (Richard Donner | 1985). Das aufgebrachte Publikum war anderer Meinung und diese Einschätzung kann sicher diskutiert werden. Die BMX-Bande hat bei einem Budget von etwa 1 Million US-Dollar sicher nicht die gleiche Produktionsqualität wie Die Goonies (Budget 19 Millionen US-Dollar). Zudem wirkt die BMX-Story bei aller Kinderfreundlichkeit doch etwas naiv und stellenweise langatmig. Dennoch fand der Film damals wie heute seine Fans, was nicht viele Filme von sich behaupten können. Vielleicht braucht es manchmal einfach ein paar Freunde, ein Fahrrad, ein paar Sandhügel und schon ist das Leben in Ordnung.


Als Schmankerl handelt es sich bei den Radlern auf zwei Rädern um einen der wenigen in Australien produzierten Exportschlager vom Rang eines Mad Max (George Miller | 1979), Crocodile Dundee (Peter Faiman | 1986) oder The Hunter (Daniel Nettheim | 2011). Da soll doch einer sagen Australien sei keine Filmnation.

©PJ

 

Hamlet | 1996 | Kenneth Branagh | UK USA | Tragödie


Hamlet

Bildquelle: www.originalfilmart.com


In Zeiten von Serien- und YouTube-binge watching mutet es fast masochistisch an, sich vier Stunden hinzusetzen um einen Film anzuschauen. In unserer medienüberfluteten Welt, in der es stündlich Neues zu schauen und zu hören gibt, in der scheinbar eine Lebenszeit nicht ausreicht um alles durchs Gehirn zu jagen, gilt so oft das Credo „In der Kürze liegt die Würze“ – denn das nächste Neue und vermeintlich Bessere steht schon vor der Tür.


Wieso in aller Welt werden dann doch immer wieder Filme produziert, die nicht selten drei oder vier Stunden Laufzeit haben?

Ein anderes Credo sagt: „Gut Ding will Weile haben“. Wäre die Der Herr der Ringe-Trilogie das Gleiche, wenn sie in 3 mal 90 Minuten vorbei gewesen wäre und nicht in glorreichen 695 Minuten (Extended Editions)? Wäre Harry Potter uns so ans Herz gewachsen, wenn er pro Film eine Stunde weniger gezaubert hätte? Erst kürzlich schickte Zack Snyder Superman und Batman für geschlagene vier Stunden in den epischen Kampf der Justice League (Zack Snyder | 2021). Bindung braucht wohl manchmal einfach Zeit.


Hier soll es nun um einen weiteren alten Bekannten gehen - Hamlet, der im gleichnamigen Stück von William Shakespeare (um 1601) sein Debüt gab. Hamlet gilt als Shakespeares längste, realistischste und modernste Arbeit und wurde bisher etwa 75 mal verfilmt (Romeo und Julia folgt auf Platz 2 mit etwa 50 Verfilmungen). Die hier besprochene Verfilmung von 1996 ist aufgrund der ungekürzten Dialoge die vollständigste (filmische) Version von Hamlet (Laufzeit 242 Minuten), die man sich außerhalb des Theaters anschauen kann.


In den 1990ger Jahren gab es ein regelrechtes Feuerwerk an Shakespeare-Verfilmungen. So fanden beispielsweise Viel Lärm um nichts (1993), Ein Sommernachtstraum (1996 & 1999), Othello (1995), Was ihr wollt (1996), Romeo + Julia (1996) und Titus (1999) ihren Weg auf die Leinwand. Hamlet schaffte es in den 90ger Jahren sogar drei Mal ins Kino: 1990 mit Mel Gibson, 1996 mit Kenneth Branagh und 2000 mit Ethan Hawke in den Titelrollen.


Die große Stärke der Hamlet-Verfilmung von 1996 ist, dass sie trotz der Laufzeit, kaum Längen hat. Natürlich bleibt es eine kommunikativ-verbale Überflutung, bei der jede noch so kleine Begebenheit ein sprachgewaltiges Monument erhält - doch liegt in der wortgewandten Darstellung auch ein Thema des Films versteckt. Hamlet erkennt: Worte sind das eine, Taten das andere. Jemand mag noch so geschwollen reden, wie er selbst im Stande ist; am Ende des Tages werden wir doch an unseren Taten gemessen.

Der Zuschauer wird immer wieder angehalten das Gesprochene nicht auf die Goldwaage zu legen. Vielmehr liegen die wahren Absichten der Akteure häufig zwischen den vernebelnden Zeilen und es ist ein Genuss dem Schauspiel vor diesem Hintergrund zuzusehen.


Kenneth Branagh, der die Figur des Hamlet kurz zuvor für die Royal Shakespeare Company am Theater in Stratford-upon-Avon verkörperte, ist ein Shakespearefanatiker und spielt die Komplexpersönlichkeit mit all ihren charakterlichen Höhen und Abgründen, wie kaum ein Zweiter. Seine Darstellung der Figur des Hamlet reicht vom weinerlichen Lappen, über pathetisch-liebesehrfürchtigen Sympath bis hin zum manischen Wirbelsturm.

Neben Hamlet sind Ophelias (gespielt von Kate Winslet ein Jahr vor dem Untergang der Titanic) und Laertes´ Schicksal ein klares Highlight der Geschichte. Als Bonus geben sich Robin Williams, Jack Lemmon, Gérard Depardieu, Charlton Heston, Judi Dench und Billy Crystal die erlauchte Klinke in die Hand.


Der Film selbst wurde mit einem Budget von 18 Millionen US-Dollar und einem Einspielergebnis von nur 5 Millionen US-Dollar kein finanzieller Erfolg. Angesichts der Laufzeit und ausschweifenden Handlung ist er sicher kein Film für ein ungeduldiges Publikum. Es braucht schon ein wenig Sitzfleisch; doch wer es aufbringt, wird mit einem erhabenen Film belohnt, der nicht nur ein wichtiges Stück Shakespeare verbildlicht, sondern auch einem der faszinierendsten Charaktere der Literaturgeschichte ein würdiges Denkmal setzt. 

 ©PJ

 

Funny Face | 1957 | Stanley Donen | USA | Musik und Tanz

 

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Bildquelle: www.cinematerial.com


Lange vor Germany´s next Topmodel wurde Jo Stockton (Audrey Hepburn) für die Modewelt entdeckt.


Der Fotograf Dick Avery (Fred Astaire) ist unzufrieden mit seinen steifen und eher einfach gestrickten Mannequins und beschließt kurzerhand sein aktuelles Fotoshooting in einen Buchladen zu verlegen. Dort entdeckt er die unscheinbare, philosophiebegeisterte Jo, die zwar nichts von Mode, aber umso mehr von Paris und Empathikalismus hält. Eher ungläubig willigt Jo schließlich ein, für ihn als Model zu arbeiten. Sie reist nach Paris und wird dort das Vorzeigemodel für die angesehenste Modezeitschrift der USA – Quality.


Für den modernen Filmegucker mutet es teilweise ungewohnt an, wenn die Darsteller wie aus dem Nichts anfangen ein Lied zu singen oder für 5 Minuten ins Tanzen verfallen. Gleichzeitig fühlt sich diese muntere Kombination aus klassischem Film mit Musicalementen zeitlos frisch und lebendig an.


Auf technischer Seite kommt der Film im wundervollen Vistavision-Format daher. Es wurde häufig für Alfred Hitchcocks spätere Filme verwendet und liefert ein farbenprächtiges, komplexes Bild, an dem man sich kaum sattsehen kann. Auf ein modernes Medium gepresst, fühlt sich der Film für den Zuschauer wie ein Zeitsprung in die 50ger Jahre an.


Der Film ist ein Liebesbrief an Paris, an Audrey Hepburn und ein spontanes, freies Lebensgefühl. Wer die Filme von Audrey Hepburn noch nicht kennt, kann mit Funny Face unbedenklich seinen Einstieg wagen. Hier zeigt sie ihre gesanglichen, tänzerischen und schauspielerischen Fähigkeiten in einer unbeschwert-charmanten Art und Weise, sodass in kurzer Zeit deutlich wird, weshalb sie zu den größten Schauspielerinnen aller Zeiten zählt. Anschließend wären weitere Goldstücke wie My fair Lady (1964), Frühstück bei Tiffany (1961), Krieg und Frieden (1956), Ein Herz und eine Krone (1953 | Oscar für Hepburn), sowie die beiden weiter unten genannten Titel zu empfehlen.


Funny Face ist klar ein Produkt des alten Hollywood. Hier wird Unterhaltung und Starpower groß geschrieben. Hier wird alles aufgefahren um das Publikum künstlerisch, anregend und humorvoll zu unterhalten. Sicherlich sind Fred Astaire und Audrey Hepburn nicht das Traumpaar schlechthin. Die Paarung mit Cary Grant (Charade | 1963) oder William Holden (Zusammen in Paris | 1964) passt insgesamt besser; was nicht heißen soll, dass Hepburn und Astaire kein kauzig-charmantes Paar abgeben. Aber er erscheint mit seinen +30 Jahren doch ein wenig zu alt für sie. Und dann gibt es noch die hypomanisch anmutende Zeitungschefin Maggie Prescott (gespielt von Kay Thompson), die stellenweise den anderen Beiden die Schau stiehlt.


Das alles macht den Film, wie ein Werbeslogan richtig feststellt – „Einfach wunderbar“. 

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Braindead | 1992 | Peter Jackson | Neuseeland | Splatter-Komödie


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  Bildquelle: www.filmonpaper.com


Alfred Hitchcocks Psycho (1960) wurde vor inzwischen 61 Jahren veröffentlicht. Dass es sich dabei um einen einflussreichen Film handelt, bestreitet heute niemand mehr. Doch wer hätte gedacht, dass ein damals unbekannter Regisseur in Neuseeland aus dessen Grundstruktur einen der abgedrehtesten und blutigsten Filme aller Zeiten drehen würde. Der Film heißt Braindead, in Deutschland auch unter dem eindrücklichen Titel Der Zombie-Rasenmähermann bekannt, und der Regisseur ist kein geringerer als Der Herr der Ringe - Peter Jackson.


In Psycho ist Norman Bates ein leicht zurückgebliebener, schüchterner Mann, der ein wenig zu lange unter der Fuchtel seiner besitzergreifenden Mutter stand. In Braindead ist es Lionel, der zusammen mit seiner Mutter in einem herrschaftlichen Haus lebt und nur ihr Bestes will. Als sich die hübsche Paquita aufgrund einer schicksalshaften Weissagung in Lionel verliebt, sieht Lionels Mutter die per´sohn´liche Zuneigung davonschwimmen und verbietet weitere Treffen mit der schönen Fremden.


Als sich die beiden Turteltäubchen trotzdem im Tierpark treffen, folgt die Mutter den beiden und wird prompt von einer bösartigen Affenratte aus Sumatra gebissen. Kurz darauf verändert sich Mutter. Ihr Körper beginnt auseinanderzufallen und ihr Hunger wird spezieller. Auch ihr Verhalten wird „bissiger“, weshalb Lionel sie von nun an lieber angebunden im Keller versorgt. Nachdem noch weitere Menschen in Lionels Umfeld von der unbekannten Zombiekrankheit befallen werden, gleitet ihm die Situation zusehends aus den Händen. Auf einer Hausparty sind die „Eingekerkerten“ schließlich nicht mehr unter Kontrolle zu halten und knabbern ungehindert an den zahlreichen Gästen. Lionel bleibt nur noch eine Chance …


Braindead ist dem Genre des Splatterfilms zuzuordnen, oder in diesem Fall genau genommen, dem Funsplatter. Es splattert – bzw. spritzt – hier also in alle Richtungen, wobei es natürlich primär um Blut und menschliche Teile geht. Braindead trägt aufgrund der finalen Sauerei bis heute den Titel „Blutigster Film aller Zeiten“. Insofern eignet er sich gut, um eine Blutphobie zu heilen.


Ursprünglich ist ein derartiger Ansatzpunkt dem Horrorkino zuzuordnen. Auch die zentrale Bedrohung dieses Films – Zombies – sind normalerweise in Horrorfilmen zu finden. Braindead geht in eine andere Richtung und ist weniger ein Horrorfilm, in dem es um die Verbreitung von Angst und Schrecken geht, als vielmehr eine völlig überdreht-hysterische, mit Slapstick versehene, grenzüberschreitende, teils eklige, völlig aberwitzige Komödie mit Zombies, einem Zombie-Baby, riesigen Beruhigungsspritzen, abfallenden Ohren und natürlich einem zweckentfremdeten Rasenmäher.


Inwiefern der Zuschauer darüber lachen kann, hängt von seinem Humor und seiner Ekelgrenze ab. Die deutschen Zensurbehörden können bis heute nicht darüber lachen und führen den Film in seiner ursprünglichen Fassung (99 Minuten Laufzeit) nach wie vor (Stand 2021) auf der Liste  indizierter und beschlagnahmter Filme. Man darf den Film in Deutschland also weder bewerben, öffentlich ausstellen noch an Menschen, egal welchen Alters, verkaufen. Andere Länder wie Spanien oder England sehen das zum Glück anders.


Braindead genießt heutzutage Kultstatus und gehört neben The Texas Chainsaw Massacre (dt. Blutgericht in Texas | Tobe Hooper | 1974), Dawn of the Dead (dt. Zombie | George A. Romero | 1978) und The Evil Dead (dt. Tanz der Teufel | Sam Raimi | 1981) zu den einflussreichsten und beliebtesten Genre-Filmen die es gibt. Über diese Filme wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch diskutiert, wenn 95 % der sonst produzierten Filme schon wieder vergessen sind.


Dass Peter Jackson weiß was er tut, hat er spätestens mit seinen 11 Oscars für den dritten Teil seiner Herr-der-Ringe-Reihe Die Rückkehr des Königs (2003) bewiesen. Einprägsame Figuren, handwerkliches Geschick, packende Geschichten, eine brennende Filmleidenschaft, toller Humor und eine Prise Verrücktheit sind in seiner Fantasy-Saga (2001-2003) zu bestaunen. Zehn Jahre vorher waren all diese Zutaten bereits in Braindead vorhanden, und brennen sich in einer glorreich-kompromisslosen, irgendwie verdreht-liebevollen Art direkt ins belebte Gehirn des Zuschauers. 

©PJ


Wild Things | 1998 | John McNaughton | USA | Erotik-Thriller


Wild Things

  Bildquelle: www.stulovesfilm.com


Heiß und ungezügelt geht es her, in den schwülstigen Landschaften der Everglades und dem versnobten Städtchen  Blue Bay in Südflorida. Sam Lombardo ist Vertrauenslehrer und der Star unter den Schülern. Von den Jungs bewundert, von den Mädchen angehimmelt nimmt das Leben des Vorzeigepädagogen eine abrupte Wendung, als ihn die Schülerin Kelly Van Ryan (lasziv gespielt von Denise Richards) der Vergewaltigung bezichtigt. Als eine weitere Schülerin - Suzie Toller (gespielt von Neve Campbell) - ihn kurz darauf des gleichen Verbrechens beschuldigt, kommt es zur Gerichtsverhandlung. Mit geschädigtem Ruf sucht Lombardo Hilfe beim „Looser-Anwalt“ Ken Bowden (oscarreif Bill Murray), der ihn aus der Misere befreien soll. Durch einen geschickten Schachzug gelingt es ihm tatsächlich die Situation zu drehen, was für die Charaktere und den Zuschauer den Startschuss zu einem wirklich wilden Ritt bedeutet.

 

Vom betörenden Beginn bis zum fulminanten Abspann feuert Wild Things eine Überraschung nach der Nächsten ab. Es wird getäuscht, verraten, gespielt, ermittelt und erpresst. Alle machen mit und der Zuschauer ist mittendrinn, ohne zu wissen, ob er nur ein Spiel beobachtet, oder selbst der Spielball ist. Der Film jongliert mit den Erwartungen des Zuschauers, führt ihn bewusst in die Irre, gaukelt das eine vor und macht dann genau das andere. Nebenbei thematisiert der Film zahlreiche Spannungsfelder wie: Arme vs. Reiche, Intelligente vs. Dumme; die Objektifizierung des weiblichen Körpers, Schuld, Verbrechen und deren Konsequenzen, Rache, soziale Identitäten und natürlich, die sexuelle Lust.

 

Neben der verstrickten, packenden Handlung liegt die große Stärke des Films in seiner Besetzung. Allen voran Kevin Bacon - vermutlich einer der besten Schauspieler der 90ger Jahre - der stets auf der Rasierklinge zwischen Gut und Böse wandelt, und hier als Sergeant Ray Duquette die Hauptermittlungen übernimmt. Daneben leuchtet Neve Campbell, die sich nach Scream (1996) und Scream 2 (1997) gerade auf ihrem Karrierehoch befand, sowie Denise Richards, die nach Paul Verhoevens Militärsatire Starship Troopers (1997) und vor ihrem Auftritt als Bond-Girl in Die Welt ist nicht genug (1999) gerade das It-Girl schlechthin war. Richards ist auch die Schauspielerin, die Wild Things durch ihre Schauspielleistung ihren besonderen Stempel aufdrückt. Neben ihrem Körper zeigt sie ihre hellschwarze Seele die zwischen unschuldigem Lämmchen und männerverschlingender Oberzicke rangiert. Die zwei Kirschen auf der Besetzungstorte sind zweifelsohne Bill Murray und Robert Wagner, die dem Film bei aller Ernsthaftigkeit eine lockere Note verleihen und damit dessen besondere Atmosphäre prägen.  

 

Dass der Film, für Hollywoodverhältnisse günstige 20 Millionen US-Dollar produziert wurde, legt die Vermutung nahe, dass die Schauspieler keine horrenden Gagen für den Film bekommen haben. Der Regisseur ist ebenfalls kein Kubrick oder Scorsese, weshalb die Schauspieler den Film wohl gemacht haben, weil sie das Drehbuch gut fanden und Lust auf den Film hatten. Diese Haltung ist dem fertigen Film anzumerken und macht ihn zu einem versteckten, kleinen Meisterwerk - kein Hochglanz wie Vertigo (Alfred Hitchcock | 1958), oder Basic Instinct (Paul Verhoeven | 1992), aber genauso clever, unterhaltsam und prickelnd.

 

 

Empfehlung: Erstseher werden mit der verbreiteten Kinofassung mehr als zufrieden sein, Wiederholungsseher freuen sich über erweiterte Szenen in der 2004 erschienenen, bei uns selteneren, Unrated Edition (engl. für keine Altersprüfung).

©PJ


The Breakfast Club | 1985 | John Hughes | USA | Highschool-Dramödie


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Bildquelle: www.atthemovies.uk


Es gibt diese Filme, die einen auf unheimliche Weise im Leben verfolgen. Man hat sie möglicherweise als Kind gesehen, als Jugendlicher, als Erwachsener und in jeder Lebensphase kann man ihnen etwas Wertvolles abgewinnen. Wie einige Bücher oder ausgewählte Songs besitzen diese Filme eine seltene Qualität. Sie unterhalten und erheitern, sie machen einen nachdenklich und lassen einen inspirierter das Leben meistern.

 

John Hughes erschuf 1985 mit The Breakfast Club so einen Film - einen modernen Klassiker, der zum allgemeinen (Film-)Kulturgut gezählt wird. Er erschien am 5. Juli 1985 in den westdeutschen Kinos und spielte bei einem Budget von 1 Million US-Dollar weltweit über 50 Millionen US-Dollar wieder ein. 2016 nahm ihn das National Film Registry als „geschichtlich, kulturell oder ästhetisch signifikant“ in ihr Verzeichnis auf.

 

Der Zuschauer darf die fünf Teenager John, Claire, Allison, Andrew und Brian beim Nachsitzen an ihrer Highschool begleiten. Dabei lernt er nicht nur ihre zahlreichen Marotten, Sorgen, Stärken und Schwächen kennen, sondern beobachtet zudem, wie die (erzwungenen?) Fassaden und sozialen Rollen der scheinbar unterschiedlichen Personen miteinander umgehen und zusehends aneinander zerbröckeln.


Es wurden zahlreiche Filme, welche die Probleme und Schwierigkeiten der Jugendlichen mit sich selbst, mit den Erwachsenen, mit ihrer Zukunft oder miteinander thematisieren, produziert. Aus zwei Gründen hebt sich dieser von der Masse besonders ab. Der erste Grund könnte sein, dass es John Hughes in The Breakfast Club auf sehr behutsame und wertschätzende Weise gelungen ist, das eigentliche Wesen, dieser zerbrechlichen Seelen der Hauptfiguren, visuell und szenisch darzustellen. Der zweite Grund für die hohe Qualität dieses Films liegt in meinen Augen in der Tatsache begründet, dass John Hughes seine fünf Protagonisten-/innen (sowie den genervten Schuldirektor und den Hausmeister) im Verlauf dieses einen Samstages all das durchmachen lässt, was die meisten von uns tagtäglich im realen Leben mit ihren Mitmenschen, Freunden und Familienangehörigen erleben – das Agieren und Bewähren im Spannungsfeld zwischen dem was unser Umfeld von uns erwartet und dem, wer wir selbst in Wirklichkeit sind.

 

Es ist ein zutiefst berührender, wichtiger, ehrlicher und warmherziger Film, der auch in hundert Jahren so aktuell sein wird wie heute.

 

Tipp: Falls möglich, im englischen Originalton anschauen.

©PJ


The Tourist | 2010 | Florian Henckel von Donnersmarck | USA | Thriller-Romanze

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Bildquelle: www.filmaffinity.com


Es geschieht nicht alle Tage, dass ein deutscher Regisseur bei der Oscarverleihung Beachtung erfährt. So war es im Jahr 2007, als Florian Henckel von Donnersmarck den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für Das Leben der Anderen (2006) erhielt. Daraufhin gab Hollywood ihm 100 Millionen US-Dollar um seinen nächsten Film zu finanzieren.

 

Dieser Nachfolger war The Tourist mit Angelina Jolie und Johnny Depp in den Hauptrollen. Der Film feierte am 14. Dezember 2010 in Berlin seine Europapremiere und spielte weltweit über 278 Millionen US-Dollar ein.

 

Die Handlung von The Tourist ist schnell erzählt (ohne zu viel verraten zu wollen) und auch nicht der entscheidende Aspekt des Films. Eine mysteriöse Frau (A. Jolie) lernt einen Mathematiklehrer (J. Depp) im Zug kennen. Sie fahren gemeinsam nach Venedig und verbringen Zeit miteinander. So ganz eindeutig scheinen die Identitäten der beiden jedoch nicht zu sein, da sowohl Interpol als auch eine Bande russischer Gangster reges Interesse an ihnen haben. Es geht um viel Geld, einen gesuchten Dieb namens Alexander Pierce und eine alte Liebe.

 

Erklärtes Ziel des Regisseurs für diesen Film war es, die Schönheit Angelina Jolies´ und den Charme Johnny Depps´ vor dem Hintergrund des dritten Hauptdarstellers – Venedig – zu zeigen. Es ging ihm um Glamour, Stil und Eleganz.

Das Ergebnis ist von außen betrachtet ein eher altmodischer Film, ohne viel Hektik, ohne viel Drama, ein bisschen wie James Bond im Urlaub – wobei der „echte Bond“ erst kurz zuvor Venedig besuchte und diese Zeit sicher nicht als Urlaub empfand (James Bond 007: Casino Royale | 2006).

 

Ich sah The Tourist vor einiger Zeit das erste Mal und habe mir anschließend wenig Gedanken darüber gemacht. Ich hatte später jedoch das nagende Gefühl in mir, ihn noch einmal anschauen zu wollen. Auch bei erneuter Betrachtung empfand ich ihn als angenehm-kribbelnde, nostalgische und charmante Art der Unterhaltung. Er hat meiner Meinung nach einen starken Beginn und einen starken Abschluss. In der Mitte verliert sich der Film ein wenig, wobei es das Finale umso schöner macht. Ich mag das Zusammenspiel von Jolie und Depp, die sehr behutsam ihre Eigenschaften, die sie zur damaligen Zeit zu den begehrtesten Schauspielern gehören ließ, zum Film beitragen. Auch die Nebendarsteller sind mit Paul Bettany, Timothy Dalton (Ex-Bond) und Steven Berkoff als russischer Gangster exquisit besetzt. Der Film erzeugt eine Art märchenhafte Scheinwelt, in der alles an der Oberfläche glänzt und glitzert, untendrunter aber jeder sein eigenes kleines Spielchen spielt.

 

Ein besonders interessanter Aspekt des Films ist die Figur des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck. Er entstammt einem altschlesischen Adelsgeschlecht und es ist davon auszugehen, dass er auch in Realität ein Teil der Welt der Mächtigen und Reichen war/ist (?). Er selbst sagt, The Tourist wäre eine Art „Advertisment for life“, was beim kritischen Betrachter den Gedanken hervorbringen könnte, dass seine erschaffene Scheinwelt nichts mit dem realen Leben der meisten Menschen zu tun hat. Kritiker waren sehr unentschlossen über diesen Film und viele haben ihn negativ bewertet. Manche sagen, er sei eine „Verführung“ mit all seiner oft überzeichneten Schönheit groß gewachsener Menschen in schicker Kleidung. 

Bei genauer Betrachtung fällt alles sehr überzeichnet aus. Die Hintergrundprojektionen im Zug, die klischeehaften, russischen Bösewichte, die Überwachung im riesigen Transporter, oder eine Angelina Jolie wie aus dem Katalog.

 

Nun darf zum Glück jeder selbst entscheiden, ob von Donnersmarcks´ The Tourist eine selbstgefällige, realitätsferne Lustfantasie eines reichen Adligen ist, oder eine geschickte, subtile Parodie auf Spionagefilme, die nicht zu ernst genommen werden sollte. Auf jeden Fall scheint Donnersmarck zur Diskussion anzuregen, was ihm auch bei seinem nachfolgenden Film Werk ohne Autor (2018) gelang. 

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Subway | 1985 | Luc Besson | Frankreich | Thriller


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Bildquelle: www.themoviedb.org

Subway ist nach Der letzte Kampf (La Derniere Combat | 1983) der zweite Film des französischen Regisseurs Luc Besson. Er kam am 13. Februar 1986 in die Westdeutschen Kinos und spielte in Frankreich etwa 390 000 $ ein.


Die Handlung spielt sich überwiegend in der Pariser Métro ab, die mit ihren dunklen Tunneln und Gängen einen ganz eigenen Kosmos entwickelt. In diesem tummeln sich verschiedene Gestalten die alle mehr oder weniger erfolgreich versuchen ihr Leben zu bestreiten. An erster Stelle wäre da Fred, gespielt von Christopher Lambert, der nach einer halsbrecherischen Flucht mit seinem Auto in die U-Bahn kracht und beschließt dort Unterschlupf zu suchen. Weitere Protagonisten sind die herb-liebliche Héléna (gespielt von Isabelle Adjani), der Kommissar Gesberg, der verzweifelt versucht einen Hauch von Ordnung zu halten, der ominöse Rollschuhläufer Jean-Louis und eine Gruppe von zusammengewürfelten Musikern (u.a. ein junger Jean Reno als Drummer).


Dieser moderne, europäische Mainstreamkunstfilm zementierte die Karrieren von Luc Besson und Jean Reno. Er gewann den César in den Kategorien: Bester Hauptdarsteller, Bester Szenenbildner und Bester Ton. Zudem war er in der Kategorie - Bester fremdsprachiger Film - für den BAFTA nominiert.


In seiner Machart klar als Film der 80ger Jahre erkennbar, begleitet doch eine zeitlose Qualität diesen Film. Sei es die Musik von Eric Serra, die sympathische Riege an Schauspielern, die berührende und gleichzeitig bodenständige Geschichte über nicht alltägliche Menschen, oder die Sogwirkung der Bilder. Es ist ein leiser und wenig aufdringlicher Film. Es geht um menschliche Nuancen, Wärme und Weichheit in einer kalten Umgebung, den Drang nach kreativem Ausdruck in einer eingeschränkten Lebenslage, das was man als Zuhause ersehnt, Freundschaft und ein wenig Zuneigung. Subway ist insgesamt ambivalenter als beispielsweise Nikita (1990) oder Léon (1994), die ebenfalls von Luc Besson stammen, und setzt weniger auf Action, sondern mehr auf die unscheinbaren Zwischentöne.


Wer Subway noch nicht kennt, sollte es einmal versuchen und wer ihn bereits kennt, sollte ihn mal wieder schauen. Diese 98 Minuten Film sind sinnvoll investierte Zeit.

©PJ

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Filmvorschläge aus verschiedenen Genres

 

Abenteuer

Von mutigen Typen und meist noch mutigeren Ladies


Jäger des verlorenen Schatzes (Steven Spielberg | 1981)

Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten (Robert Zemeckis | 1984)

Lawrence von Arabien (David Lean | 1962)

Quigley der Australier (Simon Wincer | 1990)

Die Tiefe (Peter Yates | 1977)


Fantasy

Zauber, Blitze und so manches Schwert


Legende – Director´s Cut (Ridley Scott | 1985)

Highlander – Director´s Cut (Russell Mulcahy | 1986)

Highlander II - Renegade-Fassung (Russell Mulcahy | 1991)

Conan der Barbar (John Milius | 1982)

Die Reise ins Labyrinth (Jim Henson | 1986)

Die Goonies (Richard Donner | 1985)

Harry Potter (diverse | 2001-2011)


Action

Puff, Päng, Knall, Kämpf und ich kriege dich doch


James Bond 007 - Im Geheimdienst ihrer Majestät (Peter R. Hunt | 1969)

Speed (Jan de Bont | 1994)

Rambo: First Blood (Ted Kotcheff | 1982)

Stirb Langsam (John McTiernan | 1988)

Lethal Weapon - Director´s Cut (Richard Donner | 1987)

Assault - Anschlag bei Nacht (John Carpenter | 1976)

Die Klapperschlange (John Carpenter | 1981)

Tödliche Weihnachten (Renny Harlin | 1996)

Top Gun: Maverick (Joseph Kosinski | 2022)


Grusel

Gänsehaut, Atmosphäre und oft ein mysteriöses Mysterium


Poltergeist (Tobe Hooper | 1982)

From Hell (Albert & Allen Hughes | 2001)

Die Vögel (Alfred Hitchcock | 1963)

Shining - US Cut (Stanley Kubrick | 1980)

Sleepy Hollow (Tim Burton | 1999)


Horror

Das ist doch nur ein Film!


Tanz der Teufel (Sam Raimi | 1981)

Nightmare - Mörderische Träume (Wes Craven | 1984)

Freitag der 13. (Sean S. Cunningham | 1980)

The Texas Chainsaw Massacre (Tobe Hooper | 1974)

Der weiße Hai (Steven Spielberg | 1975)

Der Exorzist – Director´s Cut (William Friedkin | 1973)

Event Horizon - Am Rande des Universums (Paul W. S. Anderson | 1997)

Das Ding aus einer anderen Welt (John Carpenter | 1982)


Thriller/Krimi

Wer kombinieren kann ist klar im Vorteil


Das Schweigen der Lämmer (Jonathan Demme | 1991)

Basic Instinct (Paul Verhoeven | 1992)

Sieben (David Fincher | 1995)

Psycho (Alfred Hitchcock | 1960)

Die 3 Tage des Condor (Sidney Pollack | 1975)

Coogans großer Bluff (Don Siegel | 1968)

Bullitt (Peter Yates | 1968)


Retro Science Fiction

Weltraumspace und Futurefeeling der 70ger und 60ger

 

Flucht ins 23. Jahrhundert (Michael Anderson | 1976)
Westworld (Michael Crichton | 1973)
Barbarella (Roger Vadim | 1968)

Flash Gordon (Mike Hodges | 1980)

Dark Star - Finsterer Stern (John Carpenter | 1974)

Rollerball (Norman Jewison | 1975)

Die fantastische Reise (Richard Fleischer | 1966)

Der Schläfer (Woody Allen | 1973)


Science Fiction

Zukunftseinblicke


Alien (Ridley Scott | 1979)

Blade Runner – Final Cut (Ridley Scott | 1982)

Blade Runner 2049 (Dennis Villeneuve | 2017)

RoboCop - Director´s Cut (Paul Verhoeven | 1987)

Terminator (James Cameron | 1984)

Terminator 2 - Special Edition (James Cameron | 1991)

2001: Odyssee im Weltraum (Stanley Kubrick | 1968)

Rogue One: A Star Wars Story (Gareth Edwards | 2016)

12 Monkeys (Terry Gilliam | 1995)

Arrival (Denis Villeneuve | 2016)


B-Movie

Immer noch besser als ein C-Movie


American Fighter (Sam Firstenberg | 1985)

Nighthunter (Sam Firstenberg | 1986)

Bloodsport (Newt Arnold | 1988)

Ein ausgekochtes Schlitzohr (Hal Needham | 1977)

Auf dem Highway ist die Hölle los (Hal Needham | 1981)

Leviathan (George Pan Cosmatos | 1989)

Piranha 2 - Fliegende Killer (James Cameron | 1981)


Komödie

Wer lacht lebt länger


Shaun of the Dead (Edgar Wright | 2004)

Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Stanley Kubrick | 1964)

Die nackte Kanone (David Zucker | 1988)

Loaded Weapon (Gene Quintano | 1993)

Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv (Tom Shadyac | 1994)

Casino Royale (diverse | 1967)

Was gibt´s Neues, Pussy? (Clive Donner | 1965)

Hot Shots! - Die Mutter aller Filme (Jim Abrahams | 1991)

Austin Powers (Jay Roach | 1997)


Western

Dreck, Pferde, Pistolen und weite Landschaften


Erbarmungslos (Clint Eastwood | 1992)

Spiel mir das Lied vom Tod (Sergio Leone | 1968)

Heaven´s Gate - Director´s Cut (Michael Cimino | 1980)

Die glorreichen Sieben (John Sturges | 1960)

The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (Sam Peckinpah | 1969)

Pat Garret jagt Billy the Kid – Special Edition (Sam Peckinpah | 1973)

Zwei Banditen (George Roy Hill | 1969)

True Grit (Joel & Ethan Coen | (2010)

Zwei glorreiche Halunken (Sergio Leone | 1966)


Kriegsfilm

Wenn alle schicke Uniformen tragen ist es wahrscheinlich Propaganda, wenn alle Dreck fressen, dann ist es wohl näher an der Wahrheit


Wege zum Ruhm (Stanley Kubrick | 1957)

Full Metal Jacket (Stanley Kubrick | 1987)

Apocalypse Now – Redux (Francis Ford Coppola | 1979)

Letters from Iwo Jima (Clint Eastwood | 2006)

Der schmale Grat (Terrence Malick | 1998)

Dunkirk (Christopher Nolan | 2017)

Black Book (Paul Verhoeven | 2006)

1917 (Sam Mendes | 2019)

Platoon (Oliver Stone | 1986)


Superhelden

Mit Cape und Maske für die Gerechtigkeit


Watchmen – Ultimate Cut (Zack Snyder | 2009)

Man of Steel (Zack Snyder | 2013)

The Dark Knight Rises (Christopher Nolan | 2012)

Hellboy (Guillermo del Toro | 2004)

Batman (Tim Burton | 1989)

Thor: Ragnarok (Taika Waitiki | 2017)

Wonder Woman (Patty Jenkins | 2017)

Superman (Richard Donner | 1978)


Asien

intensiv, interessant, anders


Hard Boiled (John Woo | 1992)

Battle Royale (Kinji Fukasaku | 2000)

Akira (Katsuhiro Otomo | 1988)

The Raid (Gareth Evans | 2011)

Ghost in the Shell (Mamoru Oshii | 1995)

Patlabor 1 (Mamoru Oshii | 1989)


Romantische Komödie

wird´s was oder lieber nicht?


Und täglich grüßt das Murmeltier (Harold Ramis | 1993)

Harry und Sally (Rob Reiner | 1989)

Frühstück bei Tiffany (Blake Edwards | 1961)

Der Stadtneurotiker (Woody Allen | 1977)

So was wie Liebe (Nigel Cole | 2005)

Love Story (Arthur Hiller | 1970)

(500) Days of Summer (Marc Webb | 2009)

Garden State (Zach Braff | 2004)


Deutsche Filme

Stoff aus dem Mutterland des Films


Sophie Scholl - Die letzten Tage (Marc Rothemund | 2005)

Metropolis (Fritz Lang | 1927)

M (Fritz Lang | 1931)

Das Boot - Director´s Cut (Wolfgang Petersen | 1981)

Werner - Beinhart! (N. List, G. Hahn, M. Schaack | 1990)

Nekromantik 2 (Jörg Buttgereit | 1991)

Der Baader Meinhof Komplex (Uli Edel | 2008)

Knockin´ on Heaven´s Door (Thomas Jahn | 1997)





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